So ist gerechnet
Karriere-QBR ist der Mittelwert der ESPN-Saisonwerte, gewichtet mit den Dropbacks (Pässe plus Sacks) der jeweiligen Saison. ESPN veröffentlicht keinen offiziellen Karrierewert, das hier ist eine eigene Näherung. 50 entspricht dem Ligaschnitt. Wie ESPN die Saisonwerte ermittelt, erklärt der Abschnitt So ermittelt ESPN die QBR weiter unten.
Pässe zählen nur ab 2006, dem ersten QBR-Jahr, auch bei Spielern, die früher angefangen haben. Aufgenommen ist, wer in diesem Zeitraum mehr als 1.500 Pässe geworfen hat. Saisons ohne QBR-Wert, etwa bei einem Teamwechsel im Jahr, fließen nicht in den Mittelwert ein. Beste und schwächste Saison gelten nur für Jahre mit mindestens 100 Pässen. 2026 ist eine laufende Saison.
Zeitraum: Der Regler rechnet Pässe, QBR, Mittelwerte und Rang neu, nur mit den gewählten Saisons. Wer im Zeitraum keinen QBR-Wert oder weniger als die gewählten Mindestpässe hat (Standard 500), fällt aus Diagramm und Liste und zählt nicht in den Durchschnitt. Die Gruppe der 76 bleibt immer gleich.
vs. Ø: Aus allen QBR-Saisonwerten der Quarterbacks, die im gewählten Zeitraum in der Liste stehen, wird ein Durchschnitt gebildet, ebenfalls mit Dropbacks gewichtet. Der Zeitraum umfasst immer mindestens 5 Jahre. Die Spalte zeigt den Abstand jedes Spielers zu diesem Durchschnitt in QBR-Punkten. Der Index setzt ihn ins Verhältnis: 100 entspricht dem Durchschnitt, 120 liegt 20 Prozent darüber. Der Durchschnitt gilt für diese Gruppe von Vielspielern und liegt deshalb über dem Ligaschnitt von 50.
How the numbers work
Career QBR is the average of ESPN's season values, weighted by each season's dropbacks (pass attempts plus sacks). ESPN does not publish an official career value, so this is my own approximation. 50 is league average. How ESPN builds the season values is explained in the section How ESPN calculates QBR further down.
Attempts count from 2006 only, the first QBR season, even for players who started earlier. Included are all quarterbacks with more than 1,500 attempts in that span. Seasons without a QBR value, for example after a mid-season trade, are left out of the average. Best and worst season only count years with at least 100 attempts. 2026 is a season in progress.
Time span: The slider recalculates attempts, QBR, averages and rank using only the selected seasons. Players without a QBR value or with fewer than the selected minimum attempts (default 500) drop out of the chart and the list and are not part of the average. The group of 76 always stays the same.
vs. avg: All QBR season values of the quarterbacks listed for the selected span are combined into one average, also weighted by dropbacks. The span always covers at least 5 years. The column shows each player's distance to that average in QBR points. The index puts it in proportion: 100 equals the average, 120 is 20 percent above it. The average applies to this group of high-volume passers, which is why it sits above the league average of 50.
So ermittelt ESPN die QBR
Die Total QBR bewertet jede Aktion eines Quarterbacks danach, wie viel sie zum erwarteten Punktestand beiträgt, und rechnet das Ergebnis auf eine Skala von 0 bis 100 um. ESPN hat die Formeln nie vollständig veröffentlicht. Dieser Abschnitt fasst zusammen, was ESPN in eigenen Erklärtexten von 2011 bis 2016 beschrieben hat.
Sechs Schritte
- Jede Aktion bekommt einen Wert. Grundlage sind die erwarteten Punkte (Expected Points) aus Down, Distanz und Feldposition. Beim Start 2011 kamen etwa zehn Jahre Play-by-Play-Daten zum Einsatz, dazu Uhr, Timeouts, Heimvorteil und Untergrund. Der Wert einer Aktion ist die Änderung der erwarteten Punkte durch ihr Ergebnis. ESPN nennt als Beispiele eine Third-Down-Conversion mit etwa +2,1 und eine Interception mit etwa −4,2 Punkten.
- Nur Aktionen mit Quarterback-Beteiligung zählen. Dazu gehören Pässe, Sacks, geplante Läufe, Scrambles, Turnover und einzelne Strafen. ESPN nennt sie QB Action Plays. Ein einfacher Handoff bringt dem Quarterback nichts.
- Der Wert wird aufgeteilt. Bei einem Pass teilt das Modell ihn auf Pass Protection, Wurf, Fang und Raumgewinn nach dem Fang auf. Es berücksichtigt, wie weit der Ball fliegt, wie viele Yards nach dem Fang entstehen und ob Druck herrscht. Grundlage ist das Videotracking von ESPN, etwa zu Überwürfen, Unterwürfen und Drops.
- Entschiedene Spiele zählen weniger. Ob ein Spiel entschieden ist, misst ESPN mit der Siegwahrscheinlichkeit zu Beginn der Aktion. Wer mit großem Vorsprung oder Rückstand spielt, bekommt für dieselbe Aktion weniger angerechnet.
- Gegner und Heimvorteil werden herausgerechnet. Gegen starke Defenses gibt es mehr Anerkennung, gegen schwache weniger. Die Einschätzung jeder Defense beginnt mit einer Schätzung, die auf der üblichen Schwankung von Saison zu Saison beruht, und wird jede Woche mit den Spielen aktualisiert. Am Saisonende ist der Einfluss der Startschätzung laut ESPN praktisch verschwunden.
- Umrechnung auf 0 bis 100. Der bereinigte Wert pro gewichteter Aktion wird auf die Skala übertragen. ESPN beschreibt sie wie ein Perzentil der Leistung in einem Spiel. 50 ist Durchschnitt, 99 gehört zu den besten Spielen, die es gibt. Die Formel dahinter nennt ESPN eine reine Umrechnung, die Zahlen leichter vermittelbar macht. Weil die QBR ein Wert pro Aktion ist, misst sie Effizienz und keine Menge.
Wie sich das Modell verändert hat
- 2011
- Start. Aktionen in engen, späten Situationen zählten bis zu etwa dreimal, in entschiedenen Spielen bis herunter auf etwa ein Drittel. Einen Gegnerausgleich gab es bewusst nicht.
- 2013
- Keine Aufwertung für Clutch-Situationen mehr. Übrig blieb die Abwertung in entschiedenen Spielen. Außerdem ergänzte ESPN die Saisons 2006 und 2007, seitdem reicht die QBR bis 2006 zurück.
- 2015
- Interceptions werden nach der erwarteten statt der tatsächlichen Rückgabe bewertet. Druck fließt ein, ermittelt per Video. Yards nach dem Fang zählen nach dem erwarteten Raumgewinn des Passes.
- 2016
- Neues Punktemodell. Strafen ohne Bezug zum Quarterback fallen weg, Turnover-Rückgaben zählen nach Erwartung, Druck bringt mehr Anerkennung, Third Downs wiegen mehr. Der gegnerbereinigte Wert heißt seitdem Total QBR, der unbereinigte Raw QBR.
Wie man die Zahl liest
| 50 | Durchschnitt |
| 65 bis 70 | Pro-Bowl-Niveau über eine Saison, so ESPN 2011 |
| ab 75 | elitär über eine Saison |
| 25 | Ersatzniveau über eine Saison |
| 90 und mehr | sehr gutes Einzelspiel, Spitzenwerte liegen in den Neunzigern |
Was das für diese Seite bedeutet
Die Saisonwerte kommen von ESPN, die Tabellen dafür von Pro Football Reference. Die Methode hat sich zwischen 2011 und 2016 mehrfach geändert. Ob ESPN ältere Jahre rückwirkend neu gerechnet hat, steht in den gelesenen Texten nicht. Vergleiche über viele Jahre sind deshalb eine gute Orientierung, aber kein exakter Maßstab.
Die Karriere-QBR auf dieser Seite ist eine Näherung. ESPN rechnet pro gewichteter Aktion über alle Aktionen. Hier fehlen Läufe und Scrambles, deshalb gewichte ich die Saisonwerte mit den Dropbacks, also Pässen plus Sacks. Für Quarterbacks, die viel laufen, kann das etwas abweichen.
- ESPN, Dean Oliver, 2011: Guide to the Total Quarterback Rating
- ESPN, Brian Burke, 27. September 2016: How is Total QBR calculated?
- ESPN, Brian Burke, 2016: How has Total QBR changed for 2016?
- ESPN, 24. Juli 2015: Total QBR updates for 2015
- ESPN, 5. September 2013: NFL Total QBR updates for 2013
How ESPN calculates QBR
Total QBR rates every quarterback play by how much it adds to the expected score and converts the result to a scale from 0 to 100. ESPN has never published the full formulas. This section sums up what ESPN described in its own explainers from 2011 to 2016.
Six steps
- Every play gets a value. The basis is expected points from down, distance and field position. At launch in 2011 the model used about ten years of play-by-play data, plus clock, timeouts, home field and playing surface. A play's value is the change in expected points caused by its result. ESPN gives a third-down conversion at about +2.1 and an interception at about −4.2 points as examples.
- Only plays involving the quarterback count. These include passes, sacks, designed runs, scrambles, turnovers and some penalties. ESPN calls them QB action plays. A plain handoff earns the quarterback nothing.
- The value is split. On a pass, the model divides it among pass protection, the throw, the catch and the gain after the catch. It considers how far the ball travels in the air, how many yards come after the catch and whether the quarterback was under pressure. ESPN's video tracking of overthrows, underthrows and drops feeds into this.
- Decided games count less. ESPN measures whether a game is out of reach by the win probability at the start of the play. A quarterback playing with a big lead or deficit gets less credit for the same play.
- Opponents and home field are adjusted for. Strong defenses earn the quarterback more credit, weak ones less. Each defense starts from an estimate based on how defensive performance typically varies from season to season and is updated every week. By the end of the season the starting estimate has practically no influence, according to ESPN.
- Conversion to 0 to 100. The adjusted value per weighted play is mapped onto the scale. ESPN describes it like a percentile of single-game performance. 50 is average, 99 is among the best games on record. ESPN calls the formula behind it a plain conversion that makes the numbers easier to communicate. Because QBR is a per-play value, it measures efficiency, not volume.
How the model changed
- 2011
- Launch. Plays in close, late situations counted up to about three times, plays in decided games down to about a third. There was deliberately no opponent adjustment.
- 2013
- No more boost for clutch situations. Only the discount for decided games remained. ESPN also added the 2006 and 2007 seasons, so QBR now goes back to 2006.
- 2015
- Interceptions are judged by the expected return instead of the actual one. Pressure is factored in, determined from video. Yards after the catch count by the expected gain for the throw.
- 2016
- New expected points model. Penalties unrelated to the quarterback were dropped, turnover returns count by expectation, pressure earns more credit and third downs carry more weight. The opponent-adjusted value has since been called Total QBR, the unadjusted one Raw QBR.
How to read the number
| 50 | Average |
| 65 to 70 | Pro Bowl level over a season, per ESPN in 2011 |
| 75 and up | Elite over a season |
| 25 | Replacement level over a season |
| 90 and up | A very good single game, top marks sit in the 90s |
What this means for this page
The season values come from ESPN, the tables from Pro Football Reference. The method changed several times between 2011 and 2016. The texts I read do not say whether ESPN recalculated older seasons. Comparisons across many years are a good guide, but not an exact yardstick.
The career QBR on this page is an approximation. ESPN calculates per weighted play across all plays. Runs and scrambles are missing here, so I weight the season values by dropbacks, meaning attempts plus sacks. For quarterbacks who run a lot, this can be slightly off.
- ESPN, Dean Oliver, 2011: Guide to the Total Quarterback Rating
- ESPN, Brian Burke, September 27, 2016: How is Total QBR calculated?
- ESPN, Brian Burke, 2016: How has Total QBR changed for 2016?
- ESPN, July 24, 2015: Total QBR updates for 2015
- ESPN, September 5, 2013: NFL Total QBR updates for 2013